Webdesign auf verschiedenen Handys und Smartphones testen

Internetfähige Handys und Smartphones erfreuen sich wachsenden Beliebtheit. Insofern wird es für Webdesigner immer wichtiger, das Erscheinungsbild der eigenen Projekte auf gängigen Handy-Betriebssystemen zu überprüfen. Schaut man sich die Verkaufszahlen der Smartphones an, erscheint es sinnvoll, zumindest die vier verbreitetsten Betriebssysteme in ein Testszenario einzubinden:

  • Symbian OS (Nokia)
  • Research in Motion (BlackBerry)
  • Android
  • iPhone OS (Apple)

Analog zu den PC-Betriebssystemen gibt es auch für die Smartphones zahlreiche Entwicklungsumgebungen und Tools, die eine Simulation ermöglichen. Eine sehr ausführliche Übersicht zu diesem Thema findet sich beim Speckyboy Design Magazine. Bei der Vielzahl der dort hinterlegten Hilfsmittel sollten sämtliche Testwünsche befriedigt werden.

Eine Übersicht über fast alle bisher produzierten Handymodelle und deren Internetfähigkeiten bietet übrigens die Datenbank DeviceAtlas.

4 Kommentare

  1. Mario Rieder sagt:

    Zunächst danke für den interessanten Link und Ihr super Buch!

    Zur Ergänzung - Wenn man verschiedene Versionen von Android durchprobieren will muss man auf den Android SDK Emulator zurückgreifen. Hier gibt es eine gute Anleitung:
    http://lifehacker.com/5587260/how-to-test-drive-android-on-your-pc-without-buying-a-phone

    Beste Grüße!
    Mario

  2. michael53 sagt:

    Hallo miteinander,
    als absouluter quereinsteiger und Autodidakt tue ich mich ein wenig schwer mit allen moeglichen Begriffen in der eigenen “Webdesignersprache”
    Bitte gebt mir einen Komentar zu folgender Idee :
    ich habe alle moeglichen Smartphones miteinander verglichen und bin zu dem Entschluss gekommen eine Webseite nur fuer Smartphones zu entwickeln.
    Als Mehrzahl der verschiedenen Smartphones hat sich das Displayformat 320 X 480 Pixel herausgestellt.
    Ist meinen Ueberlegung falsch, wenn ich jetzt im Dreamweaver eine Seite in einer Breite von 480 Pixel baue???
    Es ist mir klar, dass der Nutzer sein Smartphone in den meisten Faellen quer halten muss.
    Die andere Ueberlegung waere, die Seite in 320 Pixel zu bauen. Dabei hat der Nutzer den Vorteil, dass er keine Fingerakrobatik betreiben muss und laessig mit dem Daumen scrollen kann.
    Bin fuer alle Tips und kritiken dankbar.
    Freundliche Gruesse
    Michael53

  3. @michael53:
    Ganz allgemein gesprochen, sind dafür heute flüssige Layouts gefragt, die sinnvoll auf den Ausrichtungswechsel des Displays sowie die geänderten Dimensionen des Viewports reagieren. Es gibt zur Zeit drei gängige Methoden, mit denen ein mobiler Webauftritt realisiert werden sollte, wobei in der Praxis die Ansätze häufig gemischt werden:
    1. JavaScript-Frameworks (etwa jQuery Mobile, PhoneGap oder auch Modernizr).
    2. Responsive Design und CSS Media Queries
    3. Serverseitige Aufbereitung (auch Adaption genannt) anhand des Requests durch den User-Agent-Header.
    Darüber hinaus gibt es, wenn ein CMS im Einsatz ist, sozusagen als “light Variante” die Möglichkeit, auf mobile Themes bzw. optimierte Plug-ins zurückzugreifen (etwa Mobile Joomla oder Möbius für WordPress).
    Insgesamt ist die Thematik aber sehr komplex und kann keinesfalls im Rahmen einer Kommentarantwort abgehandelt werden. Du kannst dich nur anhand der zahlreichen Schlagworte hier in meiner Antwort langsam in die Materie einarbeiten.

  4. [...] wird wohl eher auf Simulatoren zugreifen oder sich einen kleinen Bestand mit den wichtigsten Smartphone-Betriebssystemen [...]

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