Tags ‘Validität’

Vier Blinde berichten über barrierefreies Internet

Web allgemein | Samstag, 11.07.2009 | Noch kein Kommentar

Ein barrierefreier Zugang zum Internet ist vor allem dann gegeben, wenn der Abruf von Informationen auf Internetseiten auch für Menschen

  1. mit körperlichen Behinderungen (z. B. Blinde) oder
  2. technischen Einschränkungen (z. B. Handynutzer)

möglich ist. Eine erweiterte Begriffsbestimmung, die auch Aspekte wie Suchmaschinenfreundlichkeit oder allgemeine Accessibility berücksichtigt findet sich hier.

Während das Aussperren von Handynutzern aufgrund mangelnder Zugänglichkeit eher ein kommerzielles Problem (weniger Seitenabrufe) darstellt, kann man einem blinden Nutzer damit sein Tor zur Außenwelt verschließen. Nun ist es auf der einen Seite irgendwie verständlich, dass für einen Webdesigner ohne körperliche Einschränkungen die Diskussion um Barrierefreiheit häufig abstrakt erscheint. Lieber beschäftigen sich viele technikaffine Entwickler dann noch damit, dass ihre Website auf einem Smartphone lauffähig ist. Ein Redakteur vom Knetfeder Magazin hat deshalb die Perspektive umgedreht Mehr lesen … »

HTML5 heißt der neue Webdesign-Standard

Webdesign | Freitag, 03.07.2009 | 2 Kommentare

Nach langem Hin und Her hat das W3C bekannt gegeben, dass XHTML 2 nicht weiterentwickelt wird. Die zuständige Arbeitsgruppe wird zum Jahresende eingestampft. Damit steht nun definitiv fest: Der nächste Webstandard wird endgültig (X)HTML 5 heißen.

Das offizielle HTML5 Logo des W3C.

Das offizielle HTML5 Logo des W3C.

Update 1:

Am 18 January 2011 wurde nun ein offizielles Logo für HTML5 vom W3C veröffentlicht.

Update 2:

Nach den Vorstellungen der von den Browserherstellern Mozilla, Opera und Apple gegründete Arbeitsgruppe WHATWG soll HTML5 die letzte HTML-Version sein, die eine Versionsnummer trägt. Stattdessen soll die Spezifikation ab sofort unter dem schlichten Namen “HTML” weitergeführt werden. Dadurch soll verdeutlicht werden, dass es sich um einen unfertigen Standard handelt, der ständig verbessert und erweitert werden soll.

Update 3:

Immer wieder taucht die Frage auf, ob der neue Standard mit Leerzeichen (HTML 5) oder ohne (HTML5) geschrieben wird. Kurze Antwort: Das W3C und die WHATWG haben sich auf die Schreibweise ohne Leerzeichen, also HTML5, geeinigt,

Microsoft Expression Web SuperPreview

Cross-Browser-Test, Webdesign | Dienstag, 28.04.2009 | 2 Kommentare

Bereits vor einiger Zeit hatte ich den IETester vorgestellt, mit deren Hilfe sich die Darstellung einer Website in den gängigsten Internet Explorer Versionen emulieren lässt. Ein ähnliches Tool gibt es nun von Microsoft mit dem Namen Expression Web Super Preview. Mit der aktuell vorgelegten Betaversion stehen von Hause aus die Rendering Engines für den IE6, IE7 und IE8 zur Verfügung, sowie alle Browser die man Lokal installiert hat. In einer späteren Version sollen andere Engines wohl direkt implementiert werden.

Die Möglichkeiten, die das Programm bietet, sind etwas umfangreicher als beim IETester. Als Highlight kann man eine Website in zwei Varianten überlagert darstellen lassen (z. B. IE6 und IE8), wodurch eine pixelgenaue Analyse möglich wird.

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CodeBurner: CSS-Referenz für FireBug

Webdesign | Freitag, 24.04.2009 | 2 Kommentare

Wenn man die Grundlagen von CSS verstanden hat, wird man beim Designen einer Website immer wieder mal auf eine CSS-Referenz zurückgreifen müssen. Niemand kann und will für alle Eigenschaften die Parameter (Werte, Standardwert, Vererbung) im Kopf behalten. Im Leserbereich habe ich die offizielle Referenz des W3C sowie zwei gute deutschsprachige Referenzen verlinkt.

Die meiner Meinung nach beste Referenz, die online verfügbar ist, stammt vom Verlag SitePoint. Leider ist sie nur in englischer Sprache verfügbar. Wer einigermaßen der englischen Sprache mächtig ist, sollte sie sich unbedingt anschauen. Der Clou dabei ist, dass sie auch als Zusatzerweiterung für das Firefox-Plugin Firebug verfügbar ist. Mehr lesen … »

Browserstatistiken, Marktanteile und Webdesign

Browser, Cross-Browser-Test, Webdesign | Montag, 20.04.2009 | 3 Kommentare

Ziel eines Webdesigners sollte es sein, dass die von ihm erstellten Seiten immer korrekt dargestellt werden, unabhängig davon, welcher Browser und welches Betriebssystem vom Betrachter verwendet werden. Die einzige Möglichkeit, diesen Anspruch umzusetzen, bedeutet: testen, testen und noch mal testen. Im Buch hatte ich erläutert, welche Testumgebungen sinnvollerweise verwendet werden sollten. Bei kommerziellen Webprojekten ist es durchaus üblich, dass bis zu einem Drittel der veranschlagten Gesamtzeit auf das Testen entfällt.

Welche Browser und Betriebssysteme sollte ich überhaupt testen?

Zur Beantwortung dieser Frage sollten wir darüber nachdenken, mit welchem Browser/Browserversion und Betriebssystem voraussichtlich auf eine Website zugegriffen wird. Generelle Anhaltspunkte hierfür bieten Statistikdienste und Marktforscher, die ihre Ergebnisse im Web veröffentlichen. Hier eine Übersicht der meiner Meinung nach wichtigsten Dienste, die natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

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