Tags ‘Usability’

Mouse-Tracking: Dem Besucher über die Schulter schauen

Webdesign | Sonntag, 07.02.2010 | Noch kein Kommentar

Je nach Zielsetzung einer Website soll der Besucher entweder möglichst ausgiebig das Angebot nutzen oder zu einer konkreten Handlung (etwa einer Bestellung) gelotst werden. Dies gelingt nur, wenn die Bedienoberfläche auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Nutzers so abgestimmt wird, dass er sie schnell und einfach nutzen kann. Die Fachbegriffe hierfür lauten User Experience Optimization (kurz UXO) und Web-Usability (Benutzerfreundlichkeit). Beide Schlagwörter haben sich parallel durchgesetzt, verfolgen aber die gleiche Intention: Sie definieren die Bedürfnisse der Anwender als vorrangiges Ziel bei der Entwicklung von Websites. Ausgefallene Designs und sonstige Spielereien sind hingegen zweitrangig. Ein Paradebeispiel für die Umsetzung dieser Vorgaben liefert Amazon: Das Design ist alles andere als ansprechend oder innovativ. Es wurde der Zielsetzung - das suchen und bestellen von Artikeln - vollkommen untergeordnet, welches selbst unerfahrenen Surfern mühelos gelingt.

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Bildschirmauflösungen online testen

Browser, Cross-Browser-Test, Webdesign | Freitag, 18.12.2009 | 2 Kommentare

Die Bildschirmauflösung entscheidet darüber, welche Bestandteile einer Webseite sichtbar sind, ohne dass der Nutzer mit der Maus scrollen muss. Dieser sog. Betrachtungsausschnitt sollte mit Bedacht gewählt werden. Leider lehrt die Erfahrung, dass viele Besucher “scrollfaul” sind. Sobald man auf einer Website nach unten scrollen muss, verliert man bestimmte Nutzer. Ein interessantes Beispiel für den Einfluss des richtig gewählten Ausschnitts erläuterte kürzlich Bruno Bowden, Senior Software-Entwickler bei Google anhand eines Google-internen Beispiels: Als man bei Google Earth den Download-Button um 100 Pixel nach oben verschob, ist die Zahl der Personen, die sich den Dienst runtergeladen haben, prompt um zehn Prozent gestiegen. Vermutlich hatten diese zehn Prozent zuvor den Button schlichtweg übersehen. Das Beispiel verdeutlicht die Relevanz, alle essenziellen Informationen im Betrachtungsausschnitt möglichst vieler Besucher zu platzieren. Das deckt sich auch mit den Ergebnissen einer Studie, nach der 80 Prozent der Besucher sich primär auf den obersten Bereich einer Website fokussieren. Die Häufigkeit der verwendeten Bildschirmauflösung lässt sich übrigens bei diversen Statistikdiensten nachlesen.

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Wie groß ist das Browserfenster beim User?

Browser, Cross-Browser-Test, Webdesign | Dienstag, 18.08.2009 | 2 Kommentare

Die tatsächliche Größe für die Anzeige eine Website im Browserfenster variiert beträchtlich. Das hängt zunächst mit der verwendeten Bildschirmauflösung zusammen. Je größer die Bildschirmauflösung des Betrachters ist, desto größer ist die zur Verfügung stehende Fläche. Mehr lesen … »

Vier Blinde berichten über barrierefreies Internet

Web allgemein | Samstag, 11.07.2009 | Noch kein Kommentar

Ein barrierefreier Zugang zum Internet ist vor allem dann gegeben, wenn der Abruf von Informationen auf Internetseiten auch für Menschen

  1. mit körperlichen Behinderungen (z. B. Blinde) oder
  2. technischen Einschränkungen (z. B. Handynutzer)

möglich ist. Eine erweiterte Begriffsbestimmung, die auch Aspekte wie Suchmaschinenfreundlichkeit oder allgemeine Accessibility berücksichtigt findet sich hier.

Während das Aussperren von Handynutzern aufgrund mangelnder Zugänglichkeit eher ein kommerzielles Problem (weniger Seitenabrufe) darstellt, kann man einem blinden Nutzer damit sein Tor zur Außenwelt verschließen. Nun ist es auf der einen Seite irgendwie verständlich, dass für einen Webdesigner ohne körperliche Einschränkungen die Diskussion um Barrierefreiheit häufig abstrakt erscheint. Lieber beschäftigen sich viele technikaffine Entwickler dann noch damit, dass ihre Website auf einem Smartphone lauffähig ist. Ein Redakteur vom Knetfeder Magazin hat deshalb die Perspektive umgedreht Mehr lesen … »

Gutes und schlechtes Webdesign erkennen

Anfänger, Webdesign | Mittwoch, 22.04.2009 | 1 Kommentar

Damit eine Homepage aus Sicht des Benutzers attraktiv erscheint, muss sie vor allem hochwertige Inhalte bieten. Neben dem Content muss aber auch die Verpackung stimmen. Gemeint ist hiermit ein inhaltlich abgestimmtes Design (”das Gesamtbild muss stimmig sein”) sowie ein Höchstmaß an Benutzerfreundlichkeit (”Don’t make me think”).

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