Tags ‘Usability’

Apple iPad und Safari Webdesign

Browser, Webdesign | Sonntag, 21.03.2010 | Noch kein Kommentar

Apple hat für das iPad ein Dokument veröffentlicht, in dem Besonderheiten des iPads für Webdesigner diskutiert werden. Ausgangspunkt der Überlegungen sind zwei Besonderheiten:

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Mouse-Tracking: Dem Besucher über die Schulter schauen

Webdesign | Sonntag, 07.02.2010 | Noch kein Kommentar

Je nach Zielsetzung einer Website soll der Besucher entweder möglichst ausgiebig das Angebot nutzen oder zu einer konkreten Handlung (etwa einer Bestellung) gelotst werden. Dies gelingt nur, wenn die Bedienoberfläche auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten des Nutzers so abgestimmt wird, dass er sie schnell und einfach nutzen kann. Die Fachbegriffe hierfür lauten User Experience Optimization (kurz UXO) und Web-Usability (Benutzerfreundlichkeit). Beide Schlagwörter haben sich parallel durchgesetzt, verfolgen aber die gleiche Intention: Sie definieren die Bedürfnisse der Anwender als vorrangiges Ziel bei der Entwicklung von Websites. Ausgefallene Designs und sonstige Spielereien sind hingegen zweitrangig. Ein Paradebeispiel für die Umsetzung dieser Vorgaben liefert Amazon: Das Design ist alles andere als ansprechend oder innovativ. Es wurde der Zielsetzung - das suchen und bestellen von Artikeln - vollkommen untergeordnet, welches selbst unerfahrenen Surfern mühelos gelingt.

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Bildschirmauflösungen online testen

Browser, Cross-Browser-Test, Webdesign | Freitag, 18.12.2009 | 1 Kommentar

Die Bildschirmauflösung entscheidet darüber, welche Bestandteile einer Webseite sichtbar sind, ohne dass der Nutzer mit der Maus scrollen muss. Dieser sog. Betrachtungsausschnitt sollte mit Bedacht gewählt werden. Leider lehrt die Erfahrung, dass viele Besucher “scrollfaul” sind. Sobald man auf einer Website nach unten scrollen muss, verliert man bestimmte Nutzer. Ein interessantes Beispiel für den Einfluss des richtig gewählten Ausschnitts erläuterte kürzlich Bruno Bowden, Senior Software-Entwickler bei Google anhand eines Google-internen Beispiels: Als man bei Google Earth den Download-Button um 100 Pixel nach oben verschob, ist die Zahl der Personen, die sich den Dienst runtergeladen haben, prompt um zehn Prozent gestiegen. Vermutlich hatten diese zehn Prozent zuvor den Button schlichtweg übersehen. Das Beispiel verdeutlicht die Relevanz, alle essenziellen Informationen im Betrachtungsausschnitt möglichst vieler Besucher zu platzieren. Das deckt sich auch mit den Ergebnissen einer Studie, nach der 80 Prozent der Besucher sich primär auf den obersten Bereich einer Website fokussieren. Die Häufigkeit der verwendeten Bildschirmauflösung lässt sich übrigens bei diversen Statistikdiensten nachlesen.

Um das Aussehen einer Website bei verschiedenen Auflösungen auszutesten, greifen viele Webdesigner auf das Firefox-Plugin Web Developer zurück (Siehe Menüpunkt “Größe”). Eine internetbasierte Alternative bietet ViewLike.us an. Einfach rechts oben die URL eingeben und in der Menüleiste eine der sieben gängigsten Bildschirmauflösungen auswählen. Als Besonderheit kann man zusätzlich noch die exotischen Auflösungen des iPhone und des Wii-Browsers testen. Bedenken sollte man allerdings, dass ViewLike.us die tatsächliche Bildschirmgröße und nicht den Nettobereich des Browserfensters anzeigt. Auch Besonderheiten der verschiedenen Browserversionen bleiben unberücksichtigt. Für eine grobe Orientierung ist das Online-Tool aber auf jeden Fall nützlich.

Etwas anders geht der Dienst Google Browser Size an die Problematik heran. Er blendet eine überlagernde Grafik ein, die anzeigt, welcher Bereich der Seite bei gängigen Fenstergrößen sichtbar ist. Grundlage für die Einschätzung, welcher Anteil der Websurfer Seitenelemente in einem bestimmten Bereich ohne zu scrollen findet, sind statistische Auswertungen von google.com. Die Bedienung ist simpel: Einfach die URL der eigenen Webseite oben in das Textfeld eingeben und auf “Go” klicken. Zusätzlich kann man noch durch einen Klick auf “Opacity” der Transparenzgrad der überlagernden Grafik verändern. Leider funktioniert der Dienst im Moment nur bei linksbündigen, nicht zentrierten Seiten.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt schließlich Where Is The Fold?. Auch hier wird eine überlagernde Grafik eingeblendet für gängige Auflösungen bei maximierten Browserfenster. Auch diese Vorgaben sollten nur als grober Richtwert interpretiert werden, da Symbol-, Adress- und Statusleisten je nach Browser-Einstellungen der Besucher unterschiedlich viel Platz einnehmen.

Das eigene Webdesign mit anderen diskutieren

Webdesign | Sonntag, 13.12.2009 | Noch kein Kommentar

Beim Erstellen oder Verändern des Webdesigns gelangt man immer wieder an einen Punkt, an dem externe Personen die Designvorlage bewerten sollen bzw. ein Diskurs erwünscht ist. Meist betrifft dies kommerzielle Webworker, die sämtliche Schritte stets mit ihrem Auftraggeber abstimmen müssen. Auch bei größeren Projekten mit mehreren Entwicklern besteht die Schwierigkeit, Feedback und Ideen von anderen Teammitgliedern zu bekommen. Schließlich sind auch Hobby-Webdesigner regelmäßig an der Einschätzung Anderer zum eigenen Internetauftritt interessiert.

Realisieren lässt sich ein hierfür notwendiges virtuelles Teammeeting am einfachsten mit für diesen Zweck spezialisierten Online-Tools. Sie erfassen die Seite als Screenshot, erlauben Kommentierungen und das gemeinsame Bearbeiten der Dokumente. Zwei ausgereifte und kostenlose Anbieter dieser Kategorie möchte ich Ihnen nachfolgend vorstellen.

Notable

Eine einfache Möglichkeit das eigene Webdesign bewerten und kommentieren zu lassen bietet der Onlinedienst Notable. Zunächst muss man sich bei dem Dienst registrieren. Der sog. Personal-Account ist komplett kostenlos und sollte in den meisten Fällen vom Leitungsumfang ausreichen. Nach dem Login muss zunächst das gewünschte Webdesign erfasst werden. Hierzu kann man entweder eine existierende URL automatisch erfassen lassen oder einen Screenshot hochladen, für letztere Variante steht sogar ein eigenes Firefox-Plugin zur Verfügung. Nun kann man mit Hilfe von Notizzetteln (”Add Note”) beliebig viele Bereiche der Designvorlage kennzeichnen und mit Anmerkungen versehen. Als Themenstarter (Admin) kann man so die Aufmerksamkeit gleich auf bestimmte Probleme oder Besonderheiten lenken. Um externen Personen eine Kommentierung zu ermöglichen, muss man sie zunächst einladen. An die Kommentare können Screenshots – beispielsweise mit kurzen Designskizzen – angehangen werden.

Bounce

Vom Funktionsumfang rudimentärer ist der Dienst Bounce, der besonders deswegen interessant ist, weil er keine Anmeldung erfordert. Auch hier wird zunächst automatisiert ein Screenshot erzeugt. Leider kann auf den Viewport kein Einfluss genommen werden, wodurch bei Seiten die ein Scrollen erfordern untere Bereiche nicht erfassbar sind. Auf dem Screenshot lassen sich nun Kästen erstellen und diese mit Kommentaren füllen. Der Screenshot ist über einen permanenten Link erreichbar, kann aber auch via Facebook oder Twitter verteilt werden. Nachfolgende Nutzer können bestehende Kommentare nicht mehr verändern, sondern lediglich neue hinzufügen.

Wie groß ist das Browserfenster beim User?

Browser, Cross-Browser-Test, Webdesign | Dienstag, 18.08.2009 | 1 Kommentar

Die tatsächliche Größe für die Anzeige eine Website im Browserfenster variiert beträchtlich. Das hängt zunächst mit der verwendeten Bildschirmauflösung zusammen. Je größer die Bildschirmauflösung des Betrachters ist, desto größer ist die zur Verfügung stehende Fläche. Mehr lesen … »