Alle Beiträge in der Kategorie Cross-Browser-Test

Adobe BrowserLab: Vorschau für Webdesigner

Browser, Cross-Browser-Test | Mittwoch, 17.06.2009 | 3 Kommentare

Adobe hat ein kostenloses Werkzeug zur Simulation verschiedener Browser namens BrowserLab veröffentlicht. Nutzbar ist BrowserLab in zwei Varianten: Einerseits als Onlineservice, anderseits als Erweiterung für Besitzer der Software Dreamweaver CS4. Bei CS5 ist es grundsätzlich integriert. Interaktive Funktionalitäten bietet leider nur die in Dreamweaver integrierte Variante, Nutzer des Onlineservices müssen sich hingegen mit originären Screenshots zufrieden geben.

Aktuell werden folgende Browser unterstützt:

  • Firefox 2.0, 3.0 und 3.5 (Windows XP und Mac OS X)
  • Internet Explorer 6.x, 7.x und 8.x (Windows XP)
  • Safari 3.x und 4.x (Mac OS X)
  • Chrome 3.0 (Windows XP)

Die Online-Variante

Voraussetzung für die Nutzung der Onlinevariante ist lediglich Flash 10 sowie ein Benutzerkonto bei Adobe.

Der BrowserLab Onlineservice ist kein Livetest, sondern zeigt lediglich auf Adobe-Servern erzeugte Screenshots an. Diese kann man dann nebeneinander (2-up View) oder übereinander (Onion Skin View) anzeigen lassen, wodurch eine pixelgenaue Analyse möglich wird.

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Microsoft Expression Web SuperPreview

Cross-Browser-Test, Webdesign | Dienstag, 28.04.2009 | 2 Kommentare

Bereits vor einiger Zeit hatte ich den IETester vorgestellt, mit deren Hilfe sich die Darstellung einer Website in den gängigsten Internet Explorer Versionen emulieren lässt. Ein ähnliches Tool gibt es nun von Microsoft mit dem Namen Expression Web Super Preview. Mit der aktuell vorgelegten Betaversion stehen von Hause aus die Rendering Engines für den IE6, IE7 und IE8 zur Verfügung, sowie alle Browser die man Lokal installiert hat. In einer späteren Version sollen andere Engines wohl direkt implementiert werden.

Die Möglichkeiten, die das Programm bietet, sind etwas umfangreicher als beim IETester. Als Highlight kann man eine Website in zwei Varianten überlagert darstellen lassen (z. B. IE6 und IE8), wodurch eine pixelgenaue Analyse möglich wird.

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Statistiken der Browser-Marktanteile

Browser, Cross-Browser-Test, Webdesign | Montag, 20.04.2009 | 2 Kommentare

Ziel eines Webdesigners sollte es sein, dass die von ihm erstellten Seiten immer korrekt dargestellt werden, unabhängig davon, welcher Browser und welches Betriebssystem vom Betrachter verwendet werden. Die einzige Möglichkeit, diesen Anspruch umzusetzen, bedeutet: testen, testen und noch mal testen. Im Buch hatte ich erläutert, welche Testumgebungen sinnvollerweise verwendet werden sollten. Bei kommerziellen Webprojekten ist es durchaus üblich, dass bis zu einem Drittel der veranschlagten Gesamtzeit auf das Testen entfällt.

Welche Browser und Betriebssysteme sollte ich überhaupt testen?

Zur Beantwortung dieser Frage sollten wir darüber nachdenken, mit welchem Browser/Browserversion und Betriebssystem voraussichtlich auf eine Website zugegriffen wird. Generelle Anhaltspunkte hierfür bieten Statistikdienste und Marktforscher, die ihre Ergebnisse im Web veröffentlichen. Hier eine Übersicht der meiner Meinung nach wichtigsten Dienste, die natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

(Letzte Aktualisierung / Überprüfung der Dienste: 23.04.2010)

Welche Rückschlüsse kann ich aus den Statistiken der Web-Beobachter ziehen?

Möchte man lediglich die statistisch gesehen am häufigsten anzutreffenden User abtesten, erscheint der Aufwand noch überschaubar. Fraglich ist nun, ob auch ein Betrachter mit exotischen oder hoffnungslos veralteten Konstellationen wie beispielsweise Netscape 4.5 unter Win95 beim Testen berücksichtigt werden soll. Oder zumindest der Internet Explorer 6 unter Windows XP? Wo sollte man die Grenze ziehen? Bei kommerziellen Projekten wird diese Grenze stets vom Auftraggeber vorgegeben und ist vor allem vom zur Verfügung stehenden Budget abhängig, da umfangreiche Tests zeitaufwendig und dadurch kostenintensiv sind. Bei semiprofessionellen Projekten muss abgewogen werden, wie viel Zeitaufwand dem Designer exotische Konstellationen wert sind. Als minimales Pflichtprogramm erscheint es sinnvoll, zumindest die Browser Internet Explorer, Firefox, Opera und Safari in der aktuellen und der letzten Version unter Windows XP und Vista zu testen. Wünschenswert wäre es natürlich, diese Testkonstellation auch noch auf Mac OS und Linux auszuweiten. Exotischere Varianten mit unter einem Prozent Marktanteil sind schon als Kür zu bezeichnen. In jedem Fall sollte, nachdem die Website einige Zeit online ist, eine Auswertung der Besucherstatistik (Logfiles) erfolgen. Sollte sich herausstellen, dass eine ungetestete Browser- / Betriebssystemkonstellation recht häufig zugreift, sollte diese schleunigst getestet werden. Gleiches gilt, wenn neue Browser- / Betriebssystemversionen erscheinen.

CSS-Simulation für verschiedene Browser

Browser, Cross-Browser-Test, Webdesign | Mittwoch, 08.04.2009 | Noch kein Kommentar

Die Grammatik für HTML und CSS wird vom W3C verbindlich vorgegeben. Für Webdesigner gibt es Validatoren, mit deren Hilfe man überprüfen kann, ob der geschriebene Seitenquellcode der W3C-Standardkonformität entspricht (siehe im Buch Seite 31 und 124). Das ist die erste Voraussetzung, damit der abrufende Quelltext von allen Browsern richtig verstanden und dargestellt werden kann. Hierauf hat man als Webdesigner direkten Einfluss.

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Mehrere Internet Explorer in nur einem Programm

Browser, Cross-Browser-Test | Dienstag, 07.04.2009 | 2 Kommentare

Zum Testen, ob der Seitenquellcode der W3C-Standardkonformität entspricht, bieten sich prinzipiell drei Möglichkeiten an:

  1. Auf dem eigenen Rechner diverse Betriebssysteme und Browserversionen installieren
  2. Entsprechende Webdienste nutzen
  3. Betriebssysteme über virtuelle Maschinen emulieren und dort die entsprechenden Browser installieren

Im Buch hatte ich ja Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden erläutert. Wer hingegen vor allem verschiedene Versionen des Internet Explorers austesten möchte, sollte sich mal die Software IETester anschauen. Mit ihr lässt sich unkompliziert die Rendering Engine der Versionen IE8, IE7, IE 6 and IE5.5 emulieren. Die Software funktioniert unter Windows XP und Vista (unter Windows XP muss laut Autor der Internet Explorer 7 installiert sein). Zwar lassen sich mit dem IETester nicht alle Versionsprobleme emulieren, für den semiprofessionellen Einsatz ist die Software jedoch eine gute Möglichkeit um grundsätzliche Schwächen im CSS und HTML-Quelltext in Verbindung mit dem Internet Explorer aufzudecken

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