Alle Beiträge in der Kategorie Cross-Browser-Test

Standard-Browser-Stylesheets einsehen

Cross-Browser-Test, Webdesign | Donnerstag, 27.05.2010 | Noch kein Kommentar

Jeder Browser verfügt zunächst einmal über ein eigenes Standard-Browser-Stylesheet. Darin stehen bestimmte Regeln, die sich zum größten Teil an den Initialwerten der CSS-Empfehlung anlehnen. Das W3C macht hierfür einen Vorschlag, der allerdings nicht normativ ist. Beim Firefox kann man sich diese Datei auch anschauen. Sie heißt html.css und liegt im Programmordner von Firefox im Unterordner “/res” (also z. B. “C:\Programme\Mozilla Firefox\res”). Alternativ kann man in der Adressleiste von Firefox auch “resource:///res/html.css”eintippen. Im Buch bin ich Seite 126 ausführlich auf diese Standard-Stylesheets eingegangen, da sie ein wichtiger Baustein der CSS Kaskade sind. Nur wenn man die Interpretation innerhalb der CSS Kaskade verstanden hat, kann man sich im nächsten Schritt daran wagen, das Zusammenspiel zwischen Kaskade, Vererbung und Initialwerten zu verstehen. Das Verständnis dieser Zusammenhänge ist das Fundament jedes CSS-Designers. Ansonsten wird man immer wieder vor scheinbar unlösbaren Problemen bei der Darstellung stehen.

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Software Paket für den lokalen Cross-Browser-Test

Cross-Browser-Test | Montag, 19.04.2010 | Noch kein Kommentar

Wer regelmäßig die Darstellung seiner erstellten Websites auf verschiedenen Betriebssystem- und Browserversionen abtesten muss, landet früher oder später bei einem kostenpflichtigen Online-Dienst wie etwa BrowserCam. Aus Anwendersicht überzeugt bei diesen Anbietern nicht nur die Wartungsfreiheit, sondern auch die Vielzahl an Möglichkeiten. So ermöglichen die “besseren” Dienste sowohl das automatisierte Erstellen von Screenshot-Serien, wie auch den fallweisen Remote-Access. Dennoch sind diese Dienste nicht ohne Fehl und Tadel. Wer häufiger mit ihnen arbeitet, wird zumindest temporär immer mal wieder Zugangs- und Performanceprobleme feststellen. Und zumindest bei sensiblen Kundenprojekten steht man immer wieder vor der Frage, ob das Übermitteln der Inhalte an einen Dritten in der Entwicklungsphase vom Kunden überhaupt akzeptiert wird.

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Internet Explorer Testen und Debugging

Cross-Browser-Test | Montag, 29.03.2010 | Noch kein Kommentar

Trotz validem HTML und CSS kommt es immer wieder Abweichungen bei der Darstellung der eigenen Homepage. Das Hauptaugenmerk sollte insbesondere auf die verschiedenen Versionen des Internet Explorers liegen, der erfahrungsgemäß am weitesten von den Vorgaben des W3C abweicht. Unter Windows ist der Aufbau einer Testumgebung mit Bordmitteln nicht möglich, da es das Betriebssystem nicht gestattet, mehrere Versionen des Internet Explorers parallel zu installieren. Insofern muss man in die Trickkiste greifen, etwa mit dem IETester oder Spoon.

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Bildschirmauflösungen online testen

Browser, Cross-Browser-Test, Webdesign | Freitag, 18.12.2009 | 1 Kommentar

Die Bildschirmauflösung entscheidet darüber, welche Bestandteile einer Webseite sichtbar sind, ohne dass der Nutzer mit der Maus scrollen muss. Dieser sog. Betrachtungsausschnitt sollte mit Bedacht gewählt werden. Leider lehrt die Erfahrung, dass viele Besucher “scrollfaul” sind. Sobald man auf einer Website nach unten scrollen muss, verliert man bestimmte Nutzer. Ein interessantes Beispiel für den Einfluss des richtig gewählten Ausschnitts erläuterte kürzlich Bruno Bowden, Senior Software-Entwickler bei Google anhand eines Google-internen Beispiels: Als man bei Google Earth den Download-Button um 100 Pixel nach oben verschob, ist die Zahl der Personen, die sich den Dienst runtergeladen haben, prompt um zehn Prozent gestiegen. Vermutlich hatten diese zehn Prozent zuvor den Button schlichtweg übersehen. Das Beispiel verdeutlicht die Relevanz, alle essenziellen Informationen im Betrachtungsausschnitt möglichst vieler Besucher zu platzieren. Das deckt sich auch mit den Ergebnissen einer Studie, nach der 80 Prozent der Besucher sich primär auf den obersten Bereich einer Website fokussieren. Die Häufigkeit der verwendeten Bildschirmauflösung lässt sich übrigens bei diversen Statistikdiensten nachlesen.

Um das Aussehen einer Website bei verschiedenen Auflösungen auszutesten, greifen viele Webdesigner auf das Firefox-Plugin Web Developer zurück (Siehe Menüpunkt “Größe”). Eine internetbasierte Alternative bietet ViewLike.us an. Einfach rechts oben die URL eingeben und in der Menüleiste eine der sieben gängigsten Bildschirmauflösungen auswählen. Als Besonderheit kann man zusätzlich noch die exotischen Auflösungen des iPhone und des Wii-Browsers testen. Bedenken sollte man allerdings, dass ViewLike.us die tatsächliche Bildschirmgröße und nicht den Nettobereich des Browserfensters anzeigt. Auch Besonderheiten der verschiedenen Browserversionen bleiben unberücksichtigt. Für eine grobe Orientierung ist das Online-Tool aber auf jeden Fall nützlich.

Etwas anders geht der Dienst Google Browser Size an die Problematik heran. Er blendet eine überlagernde Grafik ein, die anzeigt, welcher Bereich der Seite bei gängigen Fenstergrößen sichtbar ist. Grundlage für die Einschätzung, welcher Anteil der Websurfer Seitenelemente in einem bestimmten Bereich ohne zu scrollen findet, sind statistische Auswertungen von google.com. Die Bedienung ist simpel: Einfach die URL der eigenen Webseite oben in das Textfeld eingeben und auf “Go” klicken. Zusätzlich kann man noch durch einen Klick auf “Opacity” der Transparenzgrad der überlagernden Grafik verändern. Leider funktioniert der Dienst im Moment nur bei linksbündigen, nicht zentrierten Seiten.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt schließlich Where Is The Fold?. Auch hier wird eine überlagernde Grafik eingeblendet für gängige Auflösungen bei maximierten Browserfenster. Auch diese Vorgaben sollten nur als grober Richtwert interpretiert werden, da Symbol-, Adress- und Statusleisten je nach Browser-Einstellungen der Besucher unterschiedlich viel Platz einnehmen.

Kostenlose Virtual-PC-Images von Microsoft

Browser, Cross-Browser-Test | Sonntag, 18.10.2009 | Noch kein Kommentar

Wer seine Website in verschiedenen Versionen des Internet Explorers testen möchte, hat stets ein Problem: Die parallele Installation mehrerer Versionen ist von Hause aus nicht möglich. Eine einfache und kostenfreie Lösung ist die Nutzung einer sogenannten “virtuellen Maschine“. Eine virtuelle Maschine ist ein Programm, das eine virtuelle PC-Umgebung (Hardware, Betriebssystem, Programme) simuliert. Ein Beispiel: Sie haben auf Ihrem PC Windows Vista installiert und möchten den Internet Explorer 6 unter Windows XP testen. Jetzt starten Sie die virtuelle Maschine, ein Programmfenster öffnet sich, und in diesem Fenster startet Windows XP inklusive Internet Explorer 6. Eigentlich benötigt man für ein kommerzielles Betriebssystem wie Windows für jeden simulierten PC eine gültige Lizenz. Microsoft bietet allerdings vorlizenzierte Betriebssysteme (Images) an, die Sie legal und kostenlos nutzen können.

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