Apple iPad und Safari Webdesign

Apple hat für das iPad ein Dokument veröffentlicht, in dem Besonderheiten des iPads für Webdesigner diskutiert werden. Ausgangspunkt der Überlegungen sind zwei Besonderheiten:

  1. Die Auflösung: Sie zählt 1024 Pixel in der Breite und 768 Pixel in der Höhe, oder anders herum, je nachdem wie man es hält (Landscape bzw. Portrait). Wichtig ist hier insbesondere die Verwendung des Viewport Meta-Tags, mit dem sich die vom mobilen Safari als Standardwert angenommenen 980 Pixel Fensterbreite an die tatsächlichen Gegebenheiten anpassen lassen.
  2. Plug-Ins wie Flash: Der iPad-Safari unterstützt keine Plug-Ins. Als Alternative wird deshalb zur Verwendung der HTML5-Elemente video und audio geraten.

Ferner werden noch Hinweise zum User-Agent-Header und zur konkreten Simulation der iPad Darstellung gegeben. Hierzu wird auf den iPhone Simulator (Bestandteil vom iPhone SDK) verwiesen, der nun auch das iPad nachbilden kann. Ansonsten sind die hinlänglich bekannten Besonderheiten des iPhones zu beachten, da das iPad ebenfalls auf dem iPhone-Betriebssystem aufsetzt.

Wer sich nur mal anschauen möchte, wie die Dimensionen seiner Website auf dem iPad skaliert werden, kann das bei dem Online-Dienst iPad Peek tun. Die Seite ist aber mehr als Gag zu verstehen, da sie die Engine des betrachtenden Browsers verwendet und nicht die vom mobilen Safari.

Über Jens Kilgenstein

Ich bin seit über zehn Jahren im Bereich Webdesign tätig und betreue seitdem kleine und große Kunden bei der Konzeption und Umsetzung von Webprojekten. → Zum Profil

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2 Reaktionen zu Apple iPad und Safari Webdesign

  1. Michael Berlin 5. Januar 2012 at 17:34 #

    Danke für den informativen Artikel. Es wäre schön gewesen, wenn noch einige Worte mehr zu den Metag-Tags gesagt würden, da die verlinkte Seite dieses Thema nicht wirklich verständlich darstellt.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Wie sieht meine Homepage auf dem iPhone aus? | Homepage erstellen, Webdesign lernen | CSS einfach erklärt - 25. Februar 2011

    [...] Anlaufpunkt ist der iPhone Simulator von Apple, auf den ich bereits in einem Artikel über das iPad hingewiesen [...]

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